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Niels-Stensen-Kliniken verhängen Besuchsstopp – Verbund will Patienten und Mitarbeitende schützen

Themenbild: Pixabay

Osnabrück. Angesichts der extrem steigenden Corona-Zahlen haben die Niels-Stensen-Kliniken für ihre Krankenhäuser einen Besuchsstopp beschlossen. Ab Montag, 24. Januar, dürfen Patienten nur noch in Ausnahmefällen (Palliativstation, in Sterbefällen und als Begleitung zur Geburt) Besuch empfangen.

„Wir werden bis in den Februar täglich steigende Inzidenzen bekommen und nach aktuellem Stand in wenigen Wochen eine Tausender-Inzidenz erhalten“, sagt Dr. Bernd Runde, stellvertretender Geschäftsführer der Niels-Stensen-Kliniken. Obwohl mehr als 90 Prozent der Niels-Stensen-Mitarbeitenden geboostert seien, sei eine Infektion nicht ausgeschlossen. „Selbst wenn die Impfung hoch effektiv vor einer schweren Erkrankung schützt, müssen infizierte Mitarbeitende in Quarantäne, und das bringt unsere Krankenhäuser auf Dauer an die Grenzen der Handlungsfähigkeit.“ Es gehe um den Schutz der Patienten und Mitarbeitenden vor einer Corona-Erkrankung – und damit auch um den Schutz der kritischen Infrastruktur.

„Ein Besuchsstopp ist ein gravierender Schritt, vor allem für unsere Patienten und deren Angehörige, dessen sind wir uns bewusst“, so Dr. Runde weiter: „Wenn wir das Risiko minimieren können, sollten wir es auch tun, und das heißt, den zusätzlichen Faktor Besucher als Infektionsrisiko für unsere Patienten sowie Mitarbeitenden zu vermeiden.“


Der Besuchsstopp ist zunächst unbefristet. „Wir hoffen jedoch, dass wir spätestens ab Mitte Februar diese für alle Patienten belastende Maßnahme zurücknehmen können“, so Dr. Runde. Die persönliche Nähe und der direkte Dialog mit einem Patienten seien nur schwer zu ersetzen. Dennoch gebe es Wege für Patienten und Angehörige, sich in dieser Ausnahmesituation zu verbinden. In den Niels-Stensen-Kliniken würden kostenloses WLAN sowie kostenlose Telefongespräche angeboten.

Zu den Krankenhäusern der Niels-Stensen-Kliniken gehören das Marienhospital Osnabrück, das Franziskus-Hospital Harderberg, das Krankenhaus St. Raphael Ostercappeln, die Niels-Stensen-Kliniken Bramsche, das Christliche Klinikum Melle, das Marienhospital Ankum-Bersenbrück, das St.-Vinzenz-Hospital Haselünne und das Elisabeth-Krankenhaus Thuine.

PM/Niels-Stensen-Kliniken

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