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VfL Osnabrück: Spielsperre für Marc Heider

Symbolfoto: Henning Hünerbein

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes hat Marc Heider im schriftlichen Einzelrichterverfahren aufgrund unsportlichen Verhaltens für vier Meisterschaftsspielen gesperrt und mit einer Geldstrafe in Höhe von 2.000 Euro belegt. Die Ermittlungen im Rahmen des letzten Meisterschaftsspiels des VfL Osnabrück in der Saison 2016/17 ergaben keinerlei schwerwiegende Sportverfehlung. Heider hat das Urteil am Donnerstagmittag akzeptiert, es ist damit rechtskräftig.
„Zugegeben, vom Urteil selbst bin ich schon etwas enttäuscht, ich hatte es deutlich milder erwartet. Ich habe zu keinem Zeitpunkt den Versuch einer Manipulation unternommen, ohnehin hätte ich als verletzter Spieler gar nicht eingreifen können. Stattdessen habe ich mit einem langjährigen Freund telefoniert. Das mache ich übrigens fast täglich und nicht explizit vor dem letzten Saisonspiel“, erklärt Marc Heider. „Nichtsdestotrotz habe ich das Urteil akzeptiert, ich möchte einfach einen Schlussstrich unter diese Angelegenheit ziehen. Die letzten Wochen waren sehr hart für mich und meine Familie, das wünsche ich keinem. Deshalb danke ich allen, die von Anfang an hinter mir standen und auch dem Verein für die Unterstützung. Nun konzentriere ich mich wieder vollständig auf meine Reha, um möglichst bald auf den Rasen zurückzukehren und weiterhin in jedem Spiel alles für den VfL zu geben, wie ich es in der Vergangenheit auch immer gemacht habe!“
Der VfL Osnabrück hat die Ermittlungen des Kontrollausschusses und das rechtskräftige Urteil des DFB-Sportgerichts zur Bewertung des Sachverhalts abgewartet. Heider wurde nun disziplinarisch zur Verantwortung gezogen.

VfL Osnabrück steht hinter Marc Heider

Lothar Gans, Leiter Profifußball beim VfL Osnabrück: „Wir stehen zu 100 Prozent hinter Marc Heider als Spieler des VfL Osnabrück und haben nach dem Urteil keinen Grund, ihn fallen zu lassen oder nicht an ihm festzuhalten – im Gegenteil! Seinen Fehler, den Verein nicht direkt über die aufkeimende Sachlage zu informieren, hat er sofort eingesehen, auch wenn er sich der Tragweite nicht bewusst war. Ab diesem Zeitpunkt hat sich Marc vorbildlich verhalten, ist direkt in die Offensive gegangen und hat die Ermittlungen vollumfassend unterstützt. Er ist und bleibt ein wichtiger Bestandteil der Mannschaft, die ebenfalls geschlossen hinter ihm steht.“

In den Verfahren zu Addy Menga und Tobias Willers gibt es indes noch kein rechtskräftiges Urteil des DFB-Sportgerichts.

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