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US-Generalkonsul Richard Yoneoka trägt sich ins goldene Buch ein

Richard Tsutomu Yoneoka, Generalkonsul der Vereinigten Staaten von Amerika trägt sich in das Goldene Buch der Stadt Osnabrück ein. | Fotos: Henning Hünerbein

Seit elf Monaten ist Richard Yoneoka als US-Generalkonsul in Hamburg tätig und für Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Bremen und Niedersachsen zuständig. Zum zweiten Mal war er nun in Osnabrück.
In seiner Begrüßungsrede sprach Oberbürgermeister Wolfgang Griesert über die Bedeutung des westfälischen Friedens für die heutige Zeit. 150 Abgesandte hätten damals den 30-jährigen Krieg „eben nicht mit Sieg oder Niederlage entschieden, sondern mit Verhandlungen“. Auch aktuell gäbe es genügend Konflikte, die nur mit diplomatischem Geschick zu lösen seien. Der „Geist des Friedenssaal“ könne dabei eine Stütze sein.

Richard Tsutomu Yoneoka, Generalkonsul der Vereinigten Staaten von Amerika trägt sich in das Goldene Buch der Stadt Osnabrück ein. | Fotos: Henning Hünerbein

Osnabrück habe als Friedensstadt eine Verpflichtung

Osnabrück sei stolz darauf Friedensstadt zu sein. Doch dieser Titel bringe auch Verpflichtungen mit sich. Deshalb werde durch verschiedene Veranstaltungen auf die Themen Krieg und Frieden aufmerksam gemacht. So lernen schon die Viertklässler mit dem alljährlichen Steckenpferdrennen spielerisch etwas über den westfälischen Frieden. Der populärste Osnabrücker Anti-Kriegs-Autor Erich-Maria Remarque wurde in dem gleichnamigen Friedenszentrum in Osnabrück verewigt und auch gegen den Nationalsozialismus setzt das Felix-Nussbaum-Haus ein Zeichen. Alle zwei Jahre verleiht die Stadt Osnabrück zusätzlich den Friedenspreis, um Persönlichkeiten, die sich aktiv für die Förderung des Friedens einsetzen, zu ehren. In diesem Jahr wird die türkische Journalistin Aslı Erdoğan ausgezeichnet.

Richard Tsutomu Yoneoka, Generalkonsul der Vereinigten Staaten von Amerika trägt sich in das Goldene Buch der Stadt Osnabrück ein. | Fotos: Henning Hünerbein

Abschiedsgeschenk mit Symbolkraft

Im Anschluss folgte der Eintrag Yoneoka in das Goldene Buch der Stadt, mit dem er seinen Wunsch, dass die Lehren des westfälischen Friedens die Menschen weiterhin begleiten, verewigte.Als Abschiedsgeschenk und Dekoration für seinen Schreibtisch, bekam der US-Generalkonsul noch einen Friedensreiter, der von einem Osnabrücker Künstler gestaltet wurde, überreicht. In dessen quadratischen Ton-Fuß waren die Worte Frieden, Toleranz, Wissen und Recht eingraviert worden. Diese vier Dinge nannte Griesert als entscheidend zur Wahrung des Friedens. Und Yoneoka? Der freute sich und kommentierte es schlicht mit: „Wow!“.

Richard Tsutomu Yoneoka, Generalkonsul der Vereinigten Staaten von Amerika trägt sich in das Goldene Buch der Stadt Osnabrück ein. | Fotos: Henning Hünerbein


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