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Blaulicht

Polizei Osnabrück entdeckt bei Hausdurchsuchung durch Zufall Hanfplantage

Symbolfoto

Im Zuge von Ermittlungen der Osnabrücker Polizei sollte am Montag die Wohnung eines Beschuldigten in der Ebertalle in Osnabrück durchsucht werden.
In dem Mehrparteienhaus fehlten jedoch laut Polizei die Klingelschilder, weshalb sich die Beamten bei den Nachbarn durchfragen mussten, um zu der Wohnung des Beschuldigten zu gelangen. Einstimmig wiesen die befragten Nachbarn auf eine Wohnung im Hause hin, welche die Beamten aufsuchten. In der Wohnung befand sich ein Mann, der die Tür trotz mehrmaliger Aufforderung nicht öffnen wollte.

Feuerwehr muss anrücken

Erst nachdem die Feuerwehr zur Öffnung der Tür hinzugerufen wurde, öffnete er und ließ die Beamten mit dem Durchsuchungsbeschluss herein. Erst dann gab er an, nicht der Beschuldigte zu sein, obwohl er bis dahin wiederholt mit dem Namen angesprochen wurde.

Marihuana-Geruch in Wohnung

Die Verwechslung täuschte jedoch nicht über die Tatsache hinweg, dass es in der Wohnung intensiv nach Marihuana roch. Die Beamten fanden in einem Lagerraum der Wohnung eine Hanfplantage mit 55 Marihuanapflanzen sowie die dafür notwenigen Anbautechnik und diverse Verpackungsmaterialien. Zusätzlich fanden die Beamten in der Wohnung des Mannes einen Teleskopschlagstock, ein Einhandmesser und CS-Gas. Alles in allem brachte dieser Irrtum dem 36-jährigen einen Haftbefehl ein. Er wurde gestern dem Haftrichter vorgeführt.