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Stadt Osnabrück zieht nach Ferienpass unter besonderen Bedingungen positives Fazit

Trotz der Corona-Krise haben die Planer des Ferienpasses den Kindern und Jugendlichen ein vielfältiges Angebot gemacht. Deshalb zogen (v.l.) Nils Bollhorn, Leiter des städtischen Fachdienstes Jugend, Erster Stadtrat Wolfgang Beckermann und Karina Kosbab vom Organisations-Team des Ferienpasses ein positives Fazit. Foto: Stadt Osnabrück, Simon Vonstein

Osnabrück. Am Ende war das Angebot sogar noch größer als im vergangenen Jahr: 737 Veranstaltungen – und damit 85 mehr als im Vorjahr – hat die Stadt Osnabrück für Kinder und Jugendliche beim Ferienpass angeboten. Alle waren so konzipiert, dass die Auflagen der niedersächsischen Corona-Verordnung berücksichtigt wurden. 1181 Kinder und Jugendliche haben insgesamt teilgenommen.
„Wegen der Corona-Pandemie war lange Zeit nicht absehbar, ob überhaupt ein Ferienpass-Programm stattfinden kann“, sagt der Erste Stadtrat Wolfgang Beckermann. „Dass so viele junge Menschen einen abwechslungsreichen Sommer erleben konnten, haben wir dem Ferienpass-Team und den Veranstalterinnen und Veranstaltern zu verdanken. Was sie geleistet haben, um das zu ermöglichen, ist nicht selbstverständlich. Dafür möchte ich mich bedanken.“ Das Angebot beinhaltete von Matsch- und Knetspielen, Graffiti-Workshops und einer Rallye durch den Zoo bis hin zu Bouldern, Trampolinturnen und Stand-Up-Paddling vielfältige Möglichkeiten, sich kreativ und aktiv auszuleben. Wer Tiere mag, war bei der Eselwanderung oder beim Alpaka-Trekking gut aufgehoben.
„Wir haben bei der Planung darauf geachtet, dass möglichst viele Veranstaltungen im Freien stattfinden“, sagt Nils Bollhorn, Leiter des städtischen Fachdienstes Jugend. „Zudem konnte jeweils nur eine begrenzte Zahl an Teilnehmern bei einer Veranstaltung dabei sein.“ Weil die Nachfrage bei beliebten Veranstaltungen das Angebot überstieg, wurden diese in vielen Fällen einfach mehrfach angeboten, sodass kein Kind zu kurz kommen musste.
Dass sich 660 Kinder und Jugendliche weniger als im vergangenen Jahr für den Ferienpass angemeldet haben, führt das Organisations-Team auf die Umstände rund um die Corona-Pandemie zurück. „Einerseits gab es sicherlich Eltern, die Sorge um die Gesundheit ihrer Kinder hatten und sie deshalb nicht angemeldet haben“, sagt Karina Kosbab vom Organisations-Team des Ferienpasses. „Außerdem haben wir auf Werbung für den Ferienpass in diesem Jahr fast vollständig verzichtet.“ Das liegt daran, dass wegen der Pandemie lange Zeit gar nicht feststand, ob es ein Ferienpassangebot geben würde. „Gerade unter diesen Voraussetzungen ist es eine tolle Leistung, dass unsere Kooperationspartner so viel organisiert haben“, so Kosbab.
Mit Blick auf 2021 hoffen die Organisatoren darauf, dass das Ferienpass-Angebot dann wieder unter normalen Bedingungen möglich ist. So soll für zehn Euro wieder ein Bonusheft mit Vergünstigungen für Freibad-Besuche oder Minigolf angeboten werden. Darüber hinaus soll die Benutzerfreundlichkeit im Anmelde- und Buchungsprozess weiter vereinfacht werden. Familien möchte das Organisations-Team bei der Anmeldung noch mehr unterstützen und durch eine mehrsprachige Benutzeroberfläche Menschen ansprechen, die der deutschen Sprache nicht ausreichend mächtig sind.

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