Keine Evakuierung: Bombenräumung in Osnabrück abgesagt

Foto: Stadt Osnabrück

Bei den Sondierungsarbeiten wurde keine Blindgänger gefunden. Evakuierung und Bombenentschärfung werden somit abgesagt.

Seit Mitternacht ruhte der Bahnverkehr im Bereich der Brücke über die Straße „An der Petersburg“. Gleise wurden ausgebaut, Oberleitungen abgeschaltet. In den Morgenstunden begann die Sondierungsfirma zusammen mit dem Sprengmeister des Kampfmittelbeseitigungsdienstes, den Boden über dem vermeintlichen Blindgänger zu entfernen. Am Vormittag gab es Entwarnung. Der Verdacht auf einen Blindgänger hat sich nicht bestätigt. Gefunden wurden Schlacke und eine alte, gusseiserne Leitung.

Die für Sonntag geplante Evakuierungsmaßnahme fällt daher ersatzlos aus!

Die Bahn wird die Gleisanlagen schnellstmöglich wieder instand setzen. Der Betrieb dürfte am Sonntag weitestgehend störungsfrei stattfinden. Jedoch können nicht alle Ersatzlösungen unmittelbar rückgängig gemacht werden. So wird die Notdienstambulanz, am Sonntag von 8 bis 22 Uhr nicht an der Bischofstraße 8, sondern im Notfallzentrum des Klinikums am Finkenhügel erreichbar sein.

Wäre eine Evakuierung notwendig gewesen, hätten für die notwendigen Maßnahmen am Sonntag, 7. Januar, rund 16.500 Personen aus den Stadtteilen Innenstadt, Gartlage, Schinkel, Fledder, Schölerberg, Kalkhügel und Wüste ihre Häuser und Wohnungen räumen und bis 9 Uhr den Evakuierungsbereich verlassen müssen.