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Unsere Zugvögel kehren aus dem Süden zurück  

Foto: Pixabay

Die Zugvögel fliegen jedes Jahr in den Süden und kommen später wieder zu uns zurück. Es gibt Vogelarten, die um die halbe Welt fliegen. Andere machen nur eine Reise bis zum Mittelmeer. In Deutschland gibt es rund 250 unterschiedliche Vogelarten. Die Hälfte der 250 Arten gehört zu den Zugvögeln. In Südeuropa oder in Afrika ist es wärmer, weshalb sie dort lieber überwintern. Merken die Vögel, dass es hier nicht mehr so viel zu fressen gibt, beginnen sie Ihre Reise in den Süden. Manche von ihnen treten ihre Reise schon im August an. Andere fliegen erst im Oktober oder starten noch nach dem Oktober. Die Rückreise erfolgt zwischen März und Mai.

Den heimischen Vögeln kann die Kälte nichts anhaben. Den Zugvögeln macht sie auch nichts aus. Wird die Nahrung aber immer knapper, bleibt ihnen nichts anderes übrig, als in den Süden zu fliegen. Viele der Insekten überleben den Winter nicht. Andere machen ihren Winterschlaf unter der Baumrinde oder im Boden oder an weiteren geeigneten Stellen, die nicht gut zu erreichen sind. Frösche und Kröten machen es ebenso. Sie begeben sich im Herbst in ihre Verstecke und fallen dort in die Kältestarre. Die Vögel können dann an die Tiere nicht mehr herankommen. Sämtliche Vögel, zu deren Speiseplan diese gehören, müssen auf andere Jagdreviere zurückgreifen, die in wärmeren Gegenden liegen.

Woher wissen Zugvögel, wann sie zurückkehren können?

Die Vögel haben in ihrem Kopf eine Art Kalender, geerbt haben sie den von ihren Eltern. Daher fliegen sie in jedem Jahr ungefähr zur selben Zeit wieder nach Deutschland. Auf das unterschiedliche Wetter während des Rückflugs sind sie in der Lage sich einzustellen. Dauert der Winter hier mal länger als sonst, dann legen sie unterwegs eine Rast ein. Bis das Wetter wieder besser ist. Zugvögel, deren Reise nur bis Spanien ging oder bis Südfrankreich, haben es nicht ganz so schwer. Spüren sie die ersten warmen Westwinde, machen sie sich auf den Weg zurück. Bei uns beginnt dann auch der Frühling. Sollte dies Mal nicht so sein, verfügen sie über eine gewisse Flexibilität, wenn sie spüren, dass dort wo sie brüten wollen, noch Schnee liegt.


Neben dem eingebauten Kalender, steckt in deren Kopf auch eine Landkarte. Sie sind mit einem Instinkt ausgestattet, den sie von Geburt an haben, der ihnen dann sagt, wo es lang geht. In der Nacht dient ihnen der Sternenhimmel als Orientierungshilfe.  Am Tag folgen sie der Sonne und der Landschaft. Gebirge sowie große Wasserflächen meiden sie. Sie fliegen lieber an Meeresküsten, Flussläufen und Autobahnen entlang, sofern diese die richtige Richtung haben. Gerade die Vögel, die schon einige Male die Reise angetreten haben, nutzen nicht nur ihren Instinkt, sondern fliegen auch die kürzeste Strecke auf denen die besten Rastplätze liegen.

Die Küstenschwalbe, legt eine große Strecke zurück

Sie legt die weiteste Strecke zurück. In jedem Jahr kehrt sie von ihren Brutgebieten, die sich am Nordmeer und in der Antarktis befinden zurück. Je nachdem, wo sie ihren Brutplatz hatte, sind das schon mal 30.000 bis 50.000 Kilometer. Pro Tag können sie eine Strecke von 500 Kilometern schaffen. Dazu nutzen sie die Ozeanwinde geschickt aus. Während des Sommers ist in den kalten Gewässern der Polarmeere richtig Leben in der Bude. Für die Seevögel bietet sich dort ein Schlaraffenland an. Das ist der Grund, warum die Küstenseeschwalben sich für den sehr langen Weg entscheiden. Sie pendeln zwischen dem Südpol und dem Nordpol.

Wie auf Neuecasinos24.com einsehbar kann man passende Spiele zur Jahreszeit finden. Zu den Langstreckenfliegern gehören die Vögel, die den Winter südlich von der Saharawüste verbringen. Dazu gehören der Storch, die Schwalbe, der Mauersegler, die Nachtigall und der Kuckuck. Die Kurzstreckenflieger machen sich im Herbst nach Südeuropa auf. Das sind die Bachstelze und der Star. Bei den Kurzstreckenziehern gibt es auch einige Teilzieher. Manche der Vögel fliegen in den Süden, andere überwintern hier. Spechte, Meisen, Amseln und Spatzen bleiben das ganze Jahr über hier. Sie haben sich dem Leben in Mitteleuropa angepasst.

Buchfinken und Rotkehlchen entscheiden sich spontan für oder gegen eine Reise in den Süden.  Rotkehlchen machen dies abhängig von dem Nahrungsangebot, dass sie haben und vom Wetter. Die Buchfinken handhaben das ein wenig anders. Die männlichen halten die Stellung bei den Brutgebieten und die weiblichen ziehen in den Süden.

Es gibt noch die Strichvögel, welche ebenfalls zu den Zugvögeln gehören. Zwar geben sie im Winter ihre Brutgebiete auf, treten aber keine Reise in den Süden an. Sie bleiben auf den Breitengraden und suchen nur ein wärmeres Gebiet. Die Goldammer ist einer der Vögel, die dazugehört.

Warum kehren die Zugvögel zurück?

Zwar gibt es in den Winterquartieren genug Nahrung, doch auch dort herrschen für die Vögel keine perfekten Lebensbedingungen. In den Winterquartieren treffen die Zugvögel auf andere Vögel, die dort beheimatet sind und so stehen sie zu ihnen in Konkurrenz, was den Lebensraum und die Nahrung betreffen. Im Sommer haben die hier beheimateten Vögel ein Paradies auf Erden. Es gibt ausreichend Nistplätze und Nahrung so weit das Auge reicht. Perfekt, um die Jungen aufzuziehen. Die Winterquartiere sind auch im Winter extrem heiß und trocken. Das Pendeln ist für die Zugvögel ihre Notlösung. Sie freuen sich aber immer nach Hause zurückzukehren. Die Erderwärmung nimmt immer mehr zu. So werden die Winter in Europa milder. Immer mehr Vögel werden so zu Teilziehern. In Deutschland sind es rund 80 Prozent der mitteleuropäischen Vögel, die Teilzieher sind.

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