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E-Commerce ist am Boomen – Amazon ganz weit vorne

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E-Commerce, auch elektronischer Handel genannt, steht für den Kauf und Verkauf von Waren und Dienstleistungen im Internet, welche mit elektronischen Informationstechnologien abgewickelt werden. E-Commerce hat sich im Verlauf der Jahre stets mit dem Konsumentenverhalten in Deutschland weiterentwickelt. Der Online-Gigant Amazon spielt hier eine wichtige Rolle, denn dieser dominiert stark den deutschen Markt.

Aktueller E-Commerce Trend

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Electronic Commerce boomt seit Jahren und das zeigt sich im Jahr 2017 bezogen auf den gesamten Online- und Versandhandel, welches ein Brutto-Umsatzvolumen von 62,15 Milliarden Euro zeigt. Innerhalb eines Jahres wuchs dieses um 7,9 Prozent. Die Deutschen geben online immer mehr Geld aus, besonders wenn es zu Büchern, DVDs und CDs kommt, ebenso werden Elektroartikel und Kleidung gerne und oft online gekauft. Das Konsumentenverhalten hat sich stets verändert, denn der Onlinehandel hat sich nachhaltig etabliert. Starke Wachstumsraten unterstreichen dies. E-Commerce hat heutzutage einen höheren Stellenwert und ist mehr als ein Teil des Einzelhandels, vor allem in bestimmten Branchen, bei denen der Onlineanteil bei rund 50 Prozent liegt.

Bei Online-Einkäufen gibt es kaum noch Generationsbeschränkungen, denn Altersunterschiede spielen keine Rolle mehr. Viele über 65-Jährige sind internetaffin und haben mindestens schon einmal etwas im Internet gekauft. Vor allem ältere Menschen kaufen gerne Medikamente online und lassen sich diese nachhause liefern. Kleidung und Schuhe werden vorwiegend stationär bevorzugt. 14 – 29-Jährige jedoch, bevorzugen die digitale Shopping Tour.

Die Herausforderung liegt bei der Individualisierung im E-Commerce, sprich das Einkaufserlebnis. Der Trend bewegt sich in die Richtung personalisierte Werbung und Angebote, welche sich den Kunden anpassen. Viele von ihnen wollen einen passend abgestimmten Geschenkgutschein oder eine ganz spezielle Reise buchen unter bestimmten Konditionen. Treue Kunden erwarten eine individuelle Ansprache, passende Kaufempfehlungen und Rabatte. Mit Analyse Tools wie Google Analytics lassen sich Kauf- und Suchverhalten als auch weitere personenbezogene Daten sammeln. So erhält der Händler Informationen zu den Produktvorlieben der Kunden und ermittelt die Preisspanne, die der Kunde bereit ist, zu zahlen.

Der Virtual Reality Bereich findet ebenfalls mehr Anwendung im Alltag, dieser erlaubt Nutzern in die virtuelle Welt der Produkte einzutauchen, bestes Beispiel dafür ist der Showroom von IKEA. Dort lassen sich Wohnungen virtuell zusammenstellen und es lässt sich abschätzen, wie die Farben bei Tageslicht wirken. So kann man sehen, ob alle Möbel und Dekorationen optisch zusammenpassen oder nicht.

Online-Shopping geschieht mittlerweile häufiger auf mobilen Endgeräten. Innerhalb von wenigen Jahren hat sich der getätigte Einkauf auf dem Smartphone verdoppelt. Damit der Trend über die Jahre weiterhin besteht, ist es wichtig, die Webseiten und Apps stetig zu verbessern und benutzerfreundlich anzupassen, das vereinfacht Navigation und Bedienbarkeit. Es erleichtert Nutzern sich einen besseren Überblick zu verschaffen und über Home Buttons zu erfahren, wo was zu finden ist. Branchen schauen voneinander ab und ihre Priorität liegt auf Kundengewinnung sowie Kundenbeziehungen zu pflegen. Eine Branche, welche sich stets verbessert hat in Bezug auf Webseiten und Apps sind Online-Casinos, welche benutzerfreundlich und übersichtlich programmiert wurden, sodass jeder problemlos darauf zugreifen kann. Auch hier kann gemütlich von Zuhause aus vom Computer oder Laptop zugegriffen werden. Es zeigt sich ebenfalls, dass man nicht zwingend von Zuhause wegmuss. Wie sich zeigt, haben fast alle Produktkategorien und Dienstleistungen im Onlinesektor gewonnen und genießen große Popularität. Jedoch bestehen teilweise auch minimale Unterschiede in den Wirtschaftsbereichen, Güter aus dem täglichen Bereich beispielsweise sind Online am stärksten im Gegensatz zu Büroartikeln und Schmuck, welche nur ein Wachstum von 10 Prozent aufweisen. Das kann sich aber auch wieder schnell ändern.

Früher lag das Problem bei der schlechten Internetverbindung, heute ist mit dem Mobilfunkstandard 5G alles möglich, denn Kunden können mit Geotagging über Angebote in der Nähe informiert werden.

Auch smarte Haushaltsgeräte erleichtern den Alltag immer mehr, beispielsweise mit der Anzeige, dass bestimmte Lebensmittel zu Neige gehen und der Kühlschrank diese eigenständig nachbestellt, was den Einkauf in einem Supermarkt erspart.

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Marktplatz-Gigant Amazon

Nun kommen wir zu dem größten Onlineshop, welcher in Deutschland in Führung ist, nämlich Amazon mit einem Umsatz von 13.875,5 Mio. Euro (Stand 2020). Dieser macht dreimal so viel Umsatz wie der Zweitplatzierte, nämlich OTTO.

Auf Amazon bieten externe Händler ihre Waren an, neben den Angeboten von Amazon, diese werden von dem ein oder anderen Händler im Preis unterboten. Amazon stellt die Plattform zur Verfügung, Hersteller und externe Händler verkaufen dort auf eigenes Risiko, der Konzern jedoch verdient gleichzeitig dabei mit. Außerdem vervielfältigt Amazon dessen Angebotspalette, sodass der Reiz der Kunden gesteigert wird durch die große Auswahl. 1,9 Mio. Händler sind es weltweit, offenbarte Bezos kürzlich.

Amazon wurde in der Vergangenheit stark kritisiert, was die schlechten Arbeitsbedingungen und mangelnde Nachhaltigkeit angeht. Trotz dessen liegt der US-Gigant immer vorne. Verantwortlich dafür ist das „Rundum-Sorglos-Paket“ für das Amazon beruhmt ist, denn es lässt sich so gut wie alles dort finden und kaufen, was das Herz begehrt. Amazon bietet zahlreiche Kundenrezessionen, die Vertrauen erzeugen und bei dem sich über das Produkt nachlesen lässt. Eine einfache Bedienoberfläche, verbunden mit den Streamingdiensten Prime und Amazon Music., werden unterschiedliche Erlebnisse miteinander verbunden. Diese Strategie und stetige Weiterentwicklung wirkt weltweit und macht  Amazon so erfolgreich.

Eins ist sicher, E-Commerce wird durch innovative Technologien und Fortschritte weiterhin an Bedeutung gewinnen.

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