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Das Spielzeugmuseum in Nürnberg

Themenbild: Unsplash

Weihnachten rückt wieder näher und damit die Zeit der Fantasie, Spiele und Träume. Nicht nur Kinder dürfen sich freuen, sondern auch für ältere ist es eine Magie volle Saison. Während bald Häuser mit neuen Spielwaren für die Kleinsten gefüllt werden, geht für uns der Weg nach Nürnberg in eins der schönsten Spielzeugmuseen weltweit.

Gerade für diese Jahreszeit ist es ein ideales Reiseziel, denn Nürnberg ist nicht nur eine der schönsten Städte in Bayern, sondern Deutschlands Weihnachtshauptstadt mit einem der berühmtesten Weihnachtsmärkte der Welt. Dementsprechend hat Nürnberg eine große Spielzeug Tradition, die dazu führt, dass dort jedes Jahr die Internationale Spielwarenmesse stattfindet und ein Museum untergebracht ist, das weltweit als Referenz für dieses Thema gilt.

Das Spielzeugmuseum ist eines der bedeutendsten Museen der Welt, was die Anzahl und die Qualität der rund 85.000 Objekte, sowie die Dokumentation und die Forschungsarbeit, betrifft. Eine Reise durch 200 Jahre Geschichte, von der Antike, als man noch keine Batterien brauchte, bis zu den modernsten Spielzeugen: Holzspielzeug, Weißblech, Papier Figuren, Puppen, Miniaturen und vieles mehr.

Im Vergleich zu anderen Museen sind im Nürnberger Museum keine klassischen Glücksspiele vertreten. Ein Grund dafür ist, dass die beliebten Glücksspiele immer häufiger online gespielt werden und Holzwürfel, Roulette-Räder sowie klassischen Bakkarat-Decks zurückgelassen werden. Die Vorteile, die sich in der Online-Welt bieten, lassen sich auf dem klassischen Weg nicht finden. Online ist es viel einfacher, mit möglichst wenig Geld zu spielen und dabei die Gewinnchancen zu erhöhen. Darüber hinaus ist die Auswahl an Online Casinos, in denen man mit Echtgeld spielen kann, sehr groß. Prüfpunkte wie eine gültige Betreiber-Lizenz, hohe Sicherheitsmaßnahmen und eine vielfältige Spiel-Auswahl sind bei Online Casinos mit Echtgeld zu beachten und können in Testberichten gefunden werden. Der Besuch eines landbasierten Casinos ist sicherlich eine gute Erfahrung, aber für die meisten Menschen ist es sowohl umständlich als auch zu teuer. Online-Casinos sind praktischer und können jederzeit von jedem aufgerufen werden. Abgesehen von Glücksspielen kann im Nürnberger Museum eine riesige Auswahl an Spielen bewundert werden. Und obwohl nur 5 % der gesamten Spielzeuge ausgestellt sind, vermittelt die ausgestellte Kollektion einen guten Eindruck davon, wie Kinder früher gespielt haben und wie sich die Branche entwickelt hat.

Das Nürnberger Spielzeugmuseum hat seinen Ursprung in der Sammelleidenschaft von Lydia Bayer und ihrem Mann Paul, die 1920 begannen, ihre Sammlung aufzubauen, welche hauptsächlich aus Puppen, Puppenhäusern, Holzspielzeug, Kinderbüchern, Kinderküchen, Blechspielzeug und Zelten bestand. In Nürnberg fanden sie ein ideales Umfeld, um ihre Sammlung zu erweitern: eine bedeutende Spielzeugindustrie, Händler von Gebrauchtwaren und Antiquitäten und eine Bevölkerung, die ihre zum Teil sehr wertvollen Spielzeuge als historische Relikte aufbewahrten wie Fahrräder aus der damaligen Zeit – damit sind nicht die heutzutage beliebten E-Bikes gemeint.

Das Museum erblickte 1962 in Würzburg unter dem Namen „Lydia-Bayer-Museum“, zu Ehren der verstorbenen Gründerin, das Licht der Welt. Nach mehreren Verhandlungen verkauften die Erben von Bayer 1965 die Sammlung an die Stadt Nürnberg – eine Stadt mit einer starken Spielzeug Tradition, um sie in ein neues Museum einzubringen. Hinter der prächtigen Renaissance-Fassade eines ehemaligen Patrizierhauses wurde ein geeigneter Museumsneubau errichtet. Das Spielzeugmuseum der Stadt Nürnberg wurde pünktlich zur Spielwarenmesse am 5. Februar 1971 eröffnet.

Bis heute hat das Museum mehr als sechs Millionen Besucher aus dem In- und Ausland empfangen. Heute erstreckt sich diese Fläche auf mehr als 1.400 Quadratmeter. Bezieht man die saisonalen Außenbereiche (Kinderspielplatz, Café, Schattenland) mit ein, erhöht sich die Museums Fläche auf rund 2.200 Quadratmeter.

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Im Nürnberger Spielzeugmuseum spielen Puppenstuben und -küchen eine herausragende Rolle, deren Entwicklung im Laufe der Zeit als Element der sozialen Rollenübertragung bei Mädchen gezeigt wird. Ein ganzer Raum ist den Zinnsoldaten und Zinnfiguren gewidmet.

Ein wichtiger Teil des Museums ist den optischen Instrumenten gewidmet, die im 19. Jahrhundert, vor der technischen Entwicklung, Kinder und Erwachsene begeisterten. Magische Laternen, Schattenpuppen, Dioramen und andere Geräte aus den Anfängen der Stereofotografie, wie Zoetrope und eine große Sammlung von Meccanos.

Außerdem gibt es eine Dauerausstellung, die Hunderte von Kreationen der historischen Firma Lehmann mit Nachbildungen von Autos, Zügen, Lastwagen und Flugzeugen zeigt. Im historischen Innenhof des Museums lassen sich Miniatur-Züge fahren sehen.

Im 20. Jahrhundert gibt es auch Exponate aus der Zeit ab 1945, die jedem bekannt sind, wie Barbie, Playmobil, Lego und Game Boy. Nicht zu vergessen, ist der berühmte Playmobil Fun Park, der sich in der Nähe von Nürnberg befindet.

Besuch im Spielzeugmuseum

Das Nürnberger Spielzeugmuseum befindet sich in der Karlstraße 13-15. Es ist von Dienstag bis Freitag von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Samstag, Sonntag und Feiertage von 10.00 bis 18.00 Uhr. Im Dezember, während des Weihnachtsmarktes, geöffnet von 10-17 Uhr. Die Öffnungstage sollten allerdings immer überprüft werden, da das Museum an bestimmten Feiertagen wie am 25. Dezember geschlossen ist.

Der Eintritt für Erwachsene beträgt 6 Euro. Für Kinder und Ermäßigte 1,50 Euro. Der Besuch des Museums überrascht Jung und Alt mit einem Rückblick auf die Geschichte des Spielzeugs, die letztlich Teil der Geschichte der Menschheit ist.

Bei einem Besuch in Nürnberg sollte man sich das Spielzeugmuseum und andere Attraktionen wie die Kaiserburg, eine der bedeutendsten befestigten Kaiserpfalzen des Heiligen Römischen Reiches, das Albrecht-Dürer-Haus, das Eisenbahnmuseum oder die Gedenkstätte Nürnberger Prozesse nicht entgehen lassen.

Doch heute wollen wir den alten und modernen Spielzeugen Tribut zollen, an die viele Menschen in dieser Zeit zurückdenken. Schöne Ferien!

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