Universität lädt zur zweiten langen Nacht der Experimente in Osnabrücker Kneipen

„Pub-Science“ – Experimente am Biertisch

Die Universität Osnabrück lädt am Freitag, 1. Juni, zur zweiten langen Nacht der Experimente in Osnabrücker Kneipen. Foto: Universität Osnabrück / Utz Lederbogen

Osnabrück. Staunen, Spaß und dabei noch etwas lernen – das ist „Pub-Science“. Am Freitag, 1. Juni, ist es wieder so weit: Um 18.30 Uhr eröffnet Björn Thümler, Niedersächsischer Minister für Wissenschaft und Kultur, vor der Gaststätte „Grüner Jäger“ die zweite lange Nacht der Experimente in Osnabrück.

60 Schülerinnen und Schüler von vier Gymnasien führen gemeinsam mit Studierenden und den Gästen spannende Schauexperimente in sechs verschiedenen Gaststätten vor. Die Initiatoren sind Chemieprofessor Dr. Marco Beeken und Physikprofessor Dr. Mirco Imlau, beide von der Universität Osnabrück.

„Das Projekt ist erfrischend innovativ und kreativ. Hier wird Wissen in die Öffentlichkeit getragen und auf spannende Art und Weise vermittelt. PubScience begeistert junge Menschen für Naturwissenschaften und Technik und macht Lust auf Berufe in diesem Bereich, in dem Fachkräfte dringend gebraucht werden“, so Minister Thümler, Schirmherr der Veranstaltung.

Die „brennende Hand“, „Geheimnisse von Veggie-Food“ und die faszinierenden Eigenschaften von Laserlicht sind nur einige der vielen Experimente aus den Kategorien „Schauexperimente“, „Alltagsphänomene“ und „Einblicke in die universitäre Forschung“, die die Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrpersonen vorbereitet haben. Im Rotationsverfahren sind die Schülerinnen und Schüler in den Gaststätten Balou, Bottled, Grüner Jäger, Polly Ester´s, Unikeller und Zimmer Nr. 4 unterwegs und bringen die Gäste zum Staunen.

„Pub-Science ist ein Format des lebendigen Wissenstransfers. Schülerinnen und Schüler sowie Studierende vermitteln den Besucherinnen und Besuchern in den Kneipen faszinierende Einblicke in die Wissenschaften Physik und Chemie“, so Beeken. „Ich bin mir sicher, dass die Experimente bei den Gästen ein hohes Maß an Neugierde und Interesse wecken werden.“

Die beiden Studierenden René Hörnschemeyer und Fabian Meyer begleiten das Projekt im Rahmen ihrer Masterarbeit. Sie wollen unter anderem herausfinden, ob das Format „Pub-Science“ für die Vermittlung von Lehrinhalten geeignet ist und zum weiterführenden Selbststudium motiviert.

Die beteiligten Schülerinnen und Schülerinnen kommen von der Osnabrücker Angelaschule, dem Gymnasium Carolinum der Ursulaschule sowie vom Gymnasium Liebfrauenschule Cloppenburg.